Felix

Nach mehrfacher Überarbeitung hat sich bei mir eine etwas spezielle Tradingstrategie herauskristallisiert.
Ich setze hauptsächlich mit gehebelte Indizes auf die Entwicklungen der großen Volkswirtschaften. Die Startpunkte für diese Positionen suche ich mir mit Hilfe von Charttechnik und Newstrading. Dadurch steigen diese häufig recht schnell im Wert, was es mir erlaubt, meinen Stop-Loss auf annähernd 0 zu setzen. Das bedeutet, dass ich, selbst wenn sich der Markt in eine andere Richtung entwickelt als erwartet, keine Verluste zu beklagen habe. Liege ich dagegen mit meiner Einschätzung richtig, warte ich, bis sich die Anlegerstimmung ändert und meine Position wieder an Wert verlieren würde. Das kann bereits nach einigen Stunden der Fall sein, es kann aber auch mehrere Tage dauern.
Somit besteht die einzige Gefahr darin, dass ich eine Nachricht oder eine Wertentwicklung falsch beurteile, was nicht allzu häufig vorkommt und meine Verluste beschränkt.

Zusätzlich setze ich noch auf Einzelaktien, bei denen sich Gelegenheitschancen ergeben, etwa wenn sich eine Aktie plötzlich entgegen ihrer längerfristigen Richtung entwickelt. Da es sich hierbei um eine risikoreichere Strategie handelt, verwende ich hierzu nur kleinere Summen.

Bei beiden Strategien ist aber vor allem Geduld gefragt, da es bei beiden teuer werden kann, zu früh oder zu spät auf eine Bewegung zu reagieren. Es kann also sein, dass sich über Tage oder Wochen nichts an meinem Portfolio ändert.

Moritz

Meine persönliche „Trading App“ ist TradeRepublic.

Meine Strategie besteht aus Long- und Short-Positionen auf die bekanntesten Indizes. Danach suche ich mir Einzelwerte (Aktien), die von der vorherrschenden Marktrichtung profitieren. Entweder kaufe ich dann diese Einzelwerte oder Derivate auf diese spezielle Einzelwerte.

Als Tradingstrategie hat sich bei mir das Newstrading in Verbindung mit der Charttechnik bewährt. Dabei hilft mir mein Wirtschaftskalender, der mir die neusten globalen wirtschaftlichen Nachrichten und Ereignisse bereitstellt. Diese Informationen versuche ich dann in einen Trade zu verwandeln. Meistens klappt das gut, jedoch muss jeder Trader auch Verluste einkalkulieren.

Für mich ist André Kostolany ein großes Vorbild wenn es um das Thema Börse geht. Seine Grundsätze sind universell und für jeden anwendbar.

Die beiden schwersten Sachen an der Börse sind, einen Verlust hinzunehmen und einen kleinen Profit nicht zu realisieren. Am schwersten aber ist es, eine selbständige Meinung zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was die Mehrheit tut.

André Kostolany (1906 – 1999), amerikanischer Börsenkolumnist ungar. Herkunft

Ruben

Ich investiere mein Geld in P2P-Kredite auf den Plattformen mintos und Bondora.

Ich mag diese Form des Investierens sehr, da sie (sofern gewünscht), komplett passiv geschieht, nachdem man etwas Geld einbezahlt und alles konfiguriert hat. Außerdem kann man sich sein Geld jederzeit wieder ausbezahlen lassen, sollte man es benötigen. Ich plane jedoch, demnächst auch in ETFs zu investieren, um eine noch bessere Risikostreuung zu erreichen.

Robin

„Der Verlust von Geld ist mein geringstes Problem. Ein Verlust macht mir nie Sorgen, nachdem ich ihn realisiert habe. Das habe ich am nächsten Tag vergessen. Aber falsch zu liegen – und den Verlust nicht anzunehmen -, ist das, was den Schaden im Geldbeutel und in der Seele verursacht.“

Jesse Livermore

Bezüglich meines Ersparten setze ich auf eine gesunde Balance aus wertbeständigen Immobilien, Aktien und Rentenfonds über meine Sparkasse. Die Immobilien und die Immobilienpreis sind sehr wertstabil, werfen aber auch weniger Rendite ab als einzelne Aktien oder Fonds. Ähnlich verhält es sich bei den Rentenfonds, die nicht auf Wachstum sondern auf Substanzerhalt ausgelegt sind. Der Aktienanteil bestimmt bei dieser Anlagekombination das Risiko. Je größer der Anteil an Aktieninvestments, desto höher das Risiko. Denn: langfristig sind Aktien zwar am lukrativsten, doch auch Sie leiden unter volatilen Kursschwankungen wie dem Corona-Virus aktuell.

Da ich mich als sehr risikofreudigen Anleger sehe und den Nervenkitzel liebe, betreibe ich zusätzlich noch „Daytrading“ auf der Tradingplattform EToro. „Daytrading“ ist vor allem für Privatanleger sehr interessant. Beim Daytrading versucht man, die oft sehr extremen und kurzfristigen Kursschwankungen zu seinem Vorteil zu nutzen. Da man aber dem Markt immer einen Schritt voraus sein sollte um erfolgreich zu sein, muss man viel Zeit mit der Analyse verbringen und viel Mut für Investitionen haben. Genauso ekstatisch, wie man bei einem großen Gewinn innerhalb kurzer Zeit beim Daytrading werden kann, ist gleichermaßen ein großer Verlust ernüchternd. Das ist aber Teil des Lifestyles beim sogennanten „Daytrading“. Ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein- /kontrolle gepaart mit vorhandenem Basiswissen ist hier der Schlüssel zum Erfolg.